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Warner Brothers hat Creed 3 noch nicht offiziell in Auftrag gegeben. Und das, obwohl der Boxerfilm in den USA bereits das Doppelte seiner Produktionskosten einspielte (Quelle). Ein Grund dafür könnte der Ausstieg von Sylvster Stallone sein – der die „Rocky“-Reihe erst ins Leben gerufen hat. Hier verkündet Stallone die traurige Neuigkeit:

Im ersten „Creed“-Teil nahm der alternde Rocky Balboa den aufstrebenden Boxer Adonis Creed, den Sohn seines tragisch verstorbenen Freundes Apollo, unter seine Fittiche. Im zweiten Teil bringt er Adonis für einen legendären Kampf in Höchstform. Adonis tritt dort gegen den Sohn von Ivan Drago an, der Mann, der seinen Vater Apollo auf dem Gewissen hat.

(Achtung, Spoiler zum Ende vom 2. Teil)

„Creed 2“ endete mit einer höchst positiven Note. Adonis kann am Ende Viktor Drago besiegen und seinen Vater rächen. Und Rocky nimmt Kontakt mit seinem entfremdeten Sohn auf und schließt mit seinen Schuldgefühlen um Apollo Creeds Tod ab.  Rocky findet nach acht Filmen endlich seinen Frieden – ein versöhnliches Ende, das die Geschichte der bekannten Filmfigur gebührend abschließt.

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Creed 3: So könnte es ohne Stallone weitergehen

Falls Stallone es wirklich ernst mit seinem Ausstieg meint und sich nicht mehr überzeugen lässt, wird Creed 3 sich neu erfinden müssen. Die ersten beiden Teile handelt von Rockys Erbe und wie sein Ethos an die nächste Generation weitergegeben wird. Falls Stallone nicht mehr als Rocky dabei ist, wird die Fortsetzung Apollo Creeds Charakter weiterentwickeln müssen.

Wir könnten uns vorstellen, dass er im 3. Teil seinen Titel verliert und nicht mehr so erfolgreich ist wie früher. Ein Rematch mit Viktor Drago könnte ebenfalls im Frage kommen. Bevor wir uns in allzu große Spekulationen stürzen, sollten wir jedoch auf die offizielle Ankündigung von Warner Brothers warten. Vielleicht wird sich das Studio nach Stallones Ausstieg auch gegen einen 3. Teil entscheiden.

Quelle: Starnews | Helena Ceredov